NÄHANLEITUNG WINTERJACKE “SVEA”

NÄHANLEITUNG WINTERJACKE “SVEA”

Im November 2019 haben wir den ersten mit Manu entwickelten Schnitt, den Hoodie Emilea, herausgebracht. Ein Jahr später freuen wir uns sehr, dir einen Nachfolger präsentieren zu dürfen. SVEA – eine Jacke im sportlichen Military Style, mit aufgesetzten Taschen, Schulterklappen und Armriegeln. Diese Jacke vereint viele Details, so wie den Reißer in der vorderen Mitte, den die Blende verdeckt und die verschiedenen Riegel, die du mit sportlichen Druckern fixieren kannst. Jedes der kleinen Details ist gut durchdacht, wie wir das von Manu gewohnt sind. Durch die verschiedenen Teilungen im Schnitt und die vielen Details lohnt sich der Einsatz eines Kontraststoffes, wie z.B. ein Wollstoff mit Oilskin.

Länge in der hinteren Mitte = 64-70 cm

Svea wurde in dieser Anleitung aus einer Wolle/Polyamid Mischung  genäht.

Benötigtes Material:

Wir empfehlen dir eine feste Baumwolle oder Wollstoff.

Größen 34-40 Oberstoff 1,50 m 140 cm breit
Größen 34-40 Kontraststoff 0,60 m 140 cm breit
Größen 34-40 Futterstoff 1,20 m 140 cm breit
Größen 34-40 Einlage 1,60 m   90 cm breit
Größen 42-50 Oberstoff 1,90 m 140 cm breit
Größen 42-50 Kontraststoff 0,60 m 140 cm breit
Größen 42-50 Futterstoff 1,40 m 140 cm breit
Größen 42-50 Einlage 1,80 m   90 cm breit
Größen 34-50 Fixierband 1,10 m  12 mm breit
Größe 34 Reißer 56 cm lang teilbar
Größen 36-38 Reißer 58 cm lang teilbar
Größe 40 Reißer 60 cm lang teilbar
Größen 42-50 Reißer 65 cm lang teilbar
Größen 34-50 Drucker 9 Stk. 10 mm Durchmesser
Größen 34-40 Oberstoff komplett 1,90 m 140 cm breit
Größen 42-50 Oberstoff komplett 2,30 m 140 cm breit

Zuschnitt:

Schneide die Schnittteile aus deinem Ober-, Futterstoff und aus Einlage zu. Lege den Stoff mit der rechten Stoffseite nach oben. Lege die Webkanten parallel zur Mitte, damit du Passe hinten, Saumbeleg hinten und Beleg hinten im Bruch auflegen kannst. Die Schnittteile sollten alle mit der Schrift nach oben aufliegen. Richte den Fadenlauf-Pfeil stets bei allen Teilen in die gleiche Richtung aus und parallel zur Webkante des Stoffes. Übertrage alle Knipse aus dem Schnittmuster durch einen 3mm langen Einschnitt mit der Schere oder mit Kreide und markiere die Enden der Abnäher, beachte das ab Größe 42 Brustabnäher zu verarbeiten sind. Knipse die Nahtzugabe im Stoffbruch, weil dies immer eine Mitte ist. Markierungen definieren Positionen von Abnäherendungen, Taschenpositionen, u.v.m. Übertrage diese entweder mit Kreide oder Stecknadeln. Alle Oberstoffteile, die komplett mit Einlage beklebt werden, schneidest du am besten erst grob zu. Nachdem du die Einlage fixierst hast, schneide sie exakt aus. Hier gibt es auch ein Video vo uns, über kleben und fixieren von Schnittteilen.

  Du benötigst aus Stoff:

  • 1x Passe hinten im Bruch
  • 2x Rücken unten gegengleich
  • 2x Oberärmel gegengleich
  • 2x Oberärmel oben gegengleich
  • 2x Unterärmel gegengleich
  • 1x Untertritt links
  • 2x Tasche gegengleich
  • 1x Band

außerdem mit Einlage:

  • 1x Vorderteil rechts
  • 1x Passe vorne rechts
  • 2x Kragen
  • 1x Blende rechts oben
  • 1x Blende rechts unten
  • 1x Beleg vorne rechts
  • 1x Beleg hinten im Bruch
  • 1x Beleg vorne links
  • 1x Vorderteil links
  • 1x Passe vorne links
  • 2x Saumbeleg vorne gegengleich
  • 1x Saumbeleg hinten im Bruch
  • 1x Kragenriegel
  • 2x Schulterriegel gegengleich
  • 2x Taschenklappe oben gegengleich
  • 2x Taschenklappe oben innen gegengleich
  • 2x Taschenklappe unten gegengleich
  • 2x Taschenklappe unten innen gegengleich
  • 2x Taschenbeleg gegengleich
  • 2x Armriegel gegengleich

Du benötigst aus Futter:

  • 2x Vorderteil Futter gegengleich
  • 2x Passe vorne Futter gegengleich
  • 2x Oberärmel Futter gegengleich
  • 2x Unterärmel Futter gegengleich
  • 1x Rücken Futter im Bruch

Nähanleitung:

Für das Nähen dieser Jacke benötigst du eine Nähmaschine.

Wenn du einen Reißverschluss benutzt, brauchst du auch das passende Nähfüßchen für deine Nähmaschine. Die bunten Linien auf den Bildern zeigen dir zusätzlich zur Beschreibung, an welchen Stellen eine Naht zu nähen oder etwas zu kleben ist.
Achte beim Nähen auf die im Schnitt enthaltene Nahtzugabe. Nicht extra gekennzeichnete Nahtzugaben sind 1cm breit!
Viel Spaß beim Nähen!

Futter: Der rechte Oberärmel wird mit dem rechten Unterärmel rechts auf rechts zusammen vernäht und auch die Innenarmnaht geschlossen. Beim linken Ärmel allerdings wird eine Öffnung von ca. 20cm gelassen, damit der Saum später durch diese Öffnung geschlossen werden kann. Die Nahtzugaben werden auseinander gebügelt.

Nehmen wir uns nun das Futterteil Passe vorne und nähen dieses rechts auf rechts an das Futter Vorderteil. Die Nahtzugaben werden auseinander gebügelt.

Weiter geht es mit dem Rückenteil. In der Hinteren Mitte ist eine Futterfalte. Lege das Rückenteil in den Bruch und nähe von der Kante die Breite der Falte etwa 2cm nach unten und verriegele es gut. Diese Falte bügelst du bis zum Saum in einer Richtung um.

Die Seitennähte werden, laut Schnitt, rechts auf rechts zusammengenäht und anschließend nach hinten gebügelt.

Die Schultern werden, laut Schnitt, rechts auf rechts zusammengenäht und anschließend nach hinten gebügelt.

Beide Futterärmel werden auf die rechte Seite gewendet und in den vorher vorbereiteten Rumpf eingesetzt. Achte hierbei dass die Seitennähte und die Knipse aufeinander liegen. Die Nahtzugaben werden in den Ärmel gebügelt.

Das Futter kann vorerst zur Seite gelegt werden und wir beginnen mit den Kleinteilen. Die Taschenklappe oben wird mit der Taschenklappe oben innen rechts auf rechts zusammengenäht (siehe Foto). Die Taschenklappe unten wird mit der Taschenklappe unten innen rechts auf rechts zusammengenäht.

Bei Rundungen und Ecken werden Nahtzugaben mit einer Schere gekürzt und eingeschnitten bzw. abgeschnitten. Die Ecken werden dadurch beim Wenden nicht zu dick und die Nahtzugaben lassen sich schön flach legen. Dabei ist besonders wichtig, dass die Naht nicht eingeschnitten wird. Deswegen empfehlen wir dir kurz vor der Spitze und von dort weg mit einer kleineren Stichlänge zu nähen. Das garantiert dir eine Ecke, welche nach dem Verschneiden nicht so schnell ausfranst.  

Nach dem Wenden solltest du die Ecken mit einem Ecken-und Kantenformer ausformen und anschließend ausbügeln. 
Abhängig von deinem Nähprojekt kannst du die Außenkanten absteppen, dies macht sie schön flach und sichert sie zusätzlich. 

Kragenriegel, Schulterriegel und Armriegel werden rechts auf rechts im Umbruch gelegt und zusammengenäht (siehe Foto).

Bei Rundungen und Ecken werden Nahtzugaben mit einer Schere gekürzt und eingeschnitten bzw. abgeschnitten. Die Ecken werden dadurch beim Wenden nicht zu dick und die Nahtzugaben lassen sich schön flach legen. Dabei ist besonders wichtig, dass die Naht nicht eingeschnitten wird. Deswegen empfehlen wir dir kurz vor der Spitze und von dort weg mit einer kleineren Stichlänge zu nähen. Das garantiert dir eine Ecke, welche nach dem Verschneiden nicht so schnell ausfranst.

Nach dem Wenden solltest du die Ecken mit einem Ecken-und Kantenformer ausformen und anschließend ausbügeln. 
Abhängig von deinem Nähprojekt kannst du die Außenkanten absteppen, dies macht sie schön flach und sichert sie. 
Hier siehst du alle Riegel und Taschenklappen auf einem Blick.
Die Taschen bekommen eine sogenannte Quetschfalte. Der Schnitt zeigt dir in welche Richtung die Faltenumbrüche gebügelt werden. Anschließend wird die Tasche rundherum 1cm umgebügelt. Solltest du einen richtig dicken Wollstoff verwenden, dann kannst du auch den Taschenschnitt ohne die Quetschfalte wählen, sie ist als Option im Schnitt enthalten.
Die untere Schnittkante der Taschenbelege werden versäubert. Dann wird ein Taschenbeleg rechts auf rechts auf eine Tasche gesteppt und der Beleg nach innen umgeschlagen. Anschließend wird die Nahtzugabe flachgesteppt. Diese Methode erleichtert nicht nur das finale Ausbügeln sondern bewirkt auch, dass der Beleg, wenn er nicht extra abgesteppt wird, sich automatisch nach innen legt und nicht hervorrollt. Nur der Beleg wird knapp Kante auf die Nahtzugabe gesteppt. Die Stepplinie ist dann nur von der linken Stoffinnenseite zu sehen, nicht aber von der rechten Seite.
Die vorbereitete Tasche kann nun an die Markierungen des Vorderteils positioniert, genadelt und steppfußbreit festgesteppt werden.
Die vorbereitete Taschenklappe unten kann nun an die Markierungen des Vorderteils positioniert, genadelt und mit 1cm Nahtzugabe festgesteppt werden. Die Nahtzugabe wird allerdings anschließend um 0,5cm verschnitten. Dann wird die Taschenklappe nach unten geklappt…
… und steppfußbreit durchgesteppt. So verschwindet die verschnittene Nahtzugabe unter der Steppnaht. Achte dabei auf die Rollweite der äußeren Taschenklappe, sonst steht die Klappe ab.
Die vorbereitete Taschenklappe oben kann nun an die Markierungen des Vorderteils links auf rechts positioniert, genadelt und mit einer 0,7cm Hilfsnaht festgesteppt werden.
Die zugeschnittenen Passen: vorne rechts und vorne links werden an die jeweiligen Vorderteile rechts auf rechts genäht. Im Foto siehst du die linke Körperseite. Anschließend bügelst du die Nahtzugaben nach oben.
Die Nahtzugaben werden steppfußbreit an die Passe festgesteppt.
Die Rückenteile werden rechts auf rechts in der hinteren Mitte geschlossen. Dann bügelst du die Nahtzugaben auseinander. 
Bei dem Band oder auch Aufhänger am Rückenteil der Jacke werden die Nahtzugaben 0,5cm zur Mitte gebügelt, in Umbruch gelegt und knapp Kante durchgesteppt. Anschließend wird das Band zu einer Rundung formend flachgebügelt.
Das vorbereitete Band kann nun an die Markierungen im Schnitt rechts auf rechts zwischen Rückenteil und Passe hinten positioniert, genadelt und mit einer 0,7cm Hilfsnaht festgesteppt werden. Anschließend wird die Passe hinten rechts auf rechts an das Rückenteil genäht.
Die Passe hinten wird nach oben geklappt und mit ihr die Nahtzugaben, welche steppfußbreit an die Passe festgesteppt werden.
Das fertige Rückenteil und die vorbereiteten Vorderteile werden zusätzlich mit Formband verstärkt: und zwar die Halslöcher & Armlöcher.
Schließe den Rumpf indem du die Seitennähte der Vorderteile und des Rückenteils, rechts auf rechts, zusammennähst. Die Nahtzugaben werden auseinander gebügelt.
Schließe die Schulternähte. Bügle die Nahtzugaben auseinander.
Die untere Naht des Außenkragens wird an das Halsloch von Vorder- und Rückenteil genäht.
Die Belege: vorne links, hinten und vorne rechts werden, rechts auf rechts, zusammengenäht und die Nahtzugaben auseinandergebügelt.
Ein Aufhängerband, aus Futter gefertigt, wird zwischen Beleg und Kragen in der hinteren Mitte festgesteckt.
Die untere Naht des Innenkragens wird an das Halsloch des vorbereiteten Belegs genäht.
Die Blende rechts oben wird mit der Blende rechts unten, rechts auf rechts, zusammengenäht. Die Nahtzugaben bügelst du auseinander.
Die fertige Blende wird an das rechte Vorderteil, rechts auf rechts, genäht, auch hier werden die Nahtzugaben auseinander gebügelt.
Nimm dir nun deinen Reißverschluss und die rechte Körperseite. Positioniere den Reißer beginnend am Knips unter dem Kragen an der Schnittkante der Blende, rechts auf rechts. Den Reißer bis nach unten festnähen. Anschließend werden die Druckknöpfe durchgestochen.
Die Blende wird im Umbruch gebügelt und nach innen gelegt.

Der Untertritt links wird an den beiden kurzen Seiten, rechts auf rechts, verstürzt und anschließend im Umbruch gebügelt.

Die vorbereiteten Schulterriegel positionierst und sicherst du an den Knipsen im Schnitt.

Der Reißverschluss für die linke Körperseite wird angelegt und mit einer Hilfsnaht gesichert. Dann wird der vorbereitete Untertritt links, rechts auf rechts, durchgesteppt.

Fertige linke Körperseite.

Jetzt wird der Beleg an beiden vorderen Kanten der rechten und linken Körperseite genäht.

Der Innen- und Außenkragen werden miteinander versürzt und die obere Naht geschlossen.

Der Saumbeleg vorne wird rechts auf rechts mit dem Saumbeleg hinten zusammengenäht und die Nahtzugaben werden auseinander gebügelt.

Jetzt kann der fertige Saumbeleg mit dem vernähten Beleg zusammengebracht werden. Dabei achtest du darauf, 1,5cm Platz zu lassen, damit genug Nahtzugabe bleibt zum Annähen des Futters später. Die Nahtzugaben werden auseinander gebügelt.
Jetzt kannst du den Saumbeleg rechts auf rechts an den Saum steppen.
Anschließend wird die Nahtzugabe, soweit wie man herankommt, flachgesteppt. Diese Methode erleichtert nicht nur das finale Ausbügeln sondern bewirkt auch, dass der Beleg, wenn er nicht extra abgesteppt wird, sich automatisch nach innen legt und nicht hervorrollt. Nur der Beleg wird knapp Kante auf die Nahtzugabe gesteppt. Die Stepplinie ist dann nur von der linken Stoffinnenseite zu sehen, nicht aber von der rechten Seite.
Der innere Beleg vorne rechts wird durch eine extra Steppung gesichert. Dafür nähst du im Schatten der Naht durch die Blende.
Bevor du dich an die Bearbeitung der Ärmel machst, werden die Säume entsprechend der Knipse im Schnitt vorher umgebügelt. Der Oberärmel wird mit dem passenden Unterärmel rechts auf rechts zusammen genäht.
Der Oberärmel oben wird mit dem Oberärmel rechts auf rechts zusammengenäht.
Der Oberärmel oben wird nach oben geklappt und mit ihr die Nahtzugaben, welche steppfußbreit am Oberärmel oben festgesteppt werden. Der vorbereitete Armriegel wird laut Knips im Schnitt positioniert und gesichert. Die Druckknöpfe werden laut Markierungen im Schnitt durchgestochen. Klebe auf jeden Fall ein kleines Stück Einlage unter die Position der Drucker, damit diese nicht ausreißen können.
Abschließend wird die Innenarmnaht geschlossen. Dadurch wird der Armriegel in der Naht mit eingefasst.
Das ist ein geschlossener Ärmel mit Armriegel und Druckknöpfen. Der zweite Drucker gibt dir die Möglichkeit den Ärmel enger zu stellen.
Als Nächstes nähst du die Ärmel in deine Jacke. Achte darauf, dass die Seitennähte und die Knipse aufeinander liegen. Die Nahtzugaben werden in den Ärmel gebügelt. Beachte das der Schulterriegeldruckknopf ein Gegenknopf auf der Schulternaht benötigt. Dafür raten wir dir, diesen Bereich mit einem Stück Einlage zu bekleben, damit die Naht nicht aufgeht und alles etwas stabiler ist.
Bevor das Futter an den Beleg genäht wird, werden noch die Nahtzugaben der Kragen aufeinander gelegt und mit einer Hilfsnaht auf der unteren Nahtzugabe gesichert.
Jetzt kommt das Futter. Stecke das Futter so in deine Jacke hinein, wie es dann auch fertig eingenäht aussieht, allerdings rechte Seite des Futters auf die rechte Stoffseite.
Um dir das Einfüttern zu erleichtern, haben wir hier ein Video für dich.

Beginne mit dem annähen des Futters an den Vorderteilbeleg. Starte und ende dabei an dem Punkt, an dem du den 1,5 cm offen gelassen hast. Nähe rings herum und achte dabei, dass die Knipse und Schulternähte aufeinander passen. Die Nahtzugaben von Beleg und Futter werden ins Futter flachgebügelt.  

Danach nähst du das Futter mit dem Saumbeleg mit 1 cm zusammen. Schließe hier nur die ersten und die letzten 5cm des Saumes.  Die große Saumöffnung brauchst du noch für die Verarbeitung der Ärmel.

Klappe danach den Saumbeleg nach oben und nähe die Nahtzugaben vom Saum- und dem Vorderteilbeleg zusammen. Du schließt, so zu sagen, die 1,5cm, welchen du am Anfang offen gelassen hast.

Danach nähst du das Ärmelfutter an den Ärmelsaum. Damit sich das nicht verdreht, schieben wir das Futter erst mal richtig in den Ärmel und stecken das Futter am Saum mit einer Nadel fest. Dann erst ziehen wir den Ärmel raus und legen den Rest.
Dann greifst du dir die Nahtzugabe des Futter-Armloches in Schulternahthöhe und nähst diese mit einem Streifen aus Futter (ca.3-4cm lang) zusammen, so dass das Futter ca. 3cm Spielraum hat. Den Streifen dann an gleicher Position an den Oberstoff nähen.
Die Nahtzugaben unter der Achsel von Futter und Stoff werden mit einem Riegel zusammen gehalten.
Nun kannst du den Saum schließen, hierfür lässt du in der Mitte eine Lücke, dann musst du nicht die komplette Jacke durch das Armloch wenden. Das restliche Stückchen Saum nähst du zu, indem du durch das Armloch greifst und dir den noch offenen Saum zum Zunähen herausziehst.
Jetzt musst du nur noch das Armloch im Futter knapp Kante zunähen und deine Jacke ist fertig genäht.
Der vorbereitete Kragenriegel kann nun an die Markierungen des rechten Kragens positioniert, genadelt und mit 1cm Nahtzugabe festgesteppt werden. Die Nahtzugabe wird allerdings anschließend um 0,5cm verschnitten. Dann wird der Kragenriegel zur Seite geklappt und steppfußbreit durchgesteppt. So verschwindet die verschnittene Nahtzugabe unter der Steppnaht. Achte dabei auf die Rollweite des äußeren Kragenriegels, sonst steht der Riegel ab.
Zum Schluss noch die restlichen Druckknöpfe einschlagen.
Fertig ist deine SVEA!

Wenn du mal nicht weiter weißt, oder falls du Fragen hast, melde dich gern per Email unter info@schnittmuster-berlin.de. Wir antworten dir so schnell wie möglich. 

Hab ganz viel Freude mit deinem neuen Designerstück! 

Herzlichst deine Dagmar und Ellen.

 

Zurück zum Blog